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	<title>NZ-Blog</title>
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	<description>New Zealand Blog - Travelogues &#38; Lifestyle</description>
	<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 01:37:28 +0000</pubDate>
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		<title>Franz Josef, Haast &#38; Arawhata</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[Da die Drei erst gegen 17:30 von der Gletscherwanderung zurückkehrten, haben wir uns bei Einbruch der Dunkelheit auf den Weg nach Haast gemacht was ca. 200km oder 2,5h entfernt lag.[/i]
Haast
Während der Fahrt wurde noch eben ein Backpackers klar gemacht („Wilderness Accommodation“), so dass wir nicht noch in der Nacht groß rumsuchen mussten. Das Backpacker war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="intro">Da die Drei erst gegen 17:30 von der Gletscherwanderung zurückkehrten, haben wir uns bei Einbruch der Dunkelheit auf den Weg nach Haast gemacht was ca. 200km oder 2,5h entfernt lag.[/i]</p>
<h3>Haast</h3>
<p>Während der Fahrt wurde noch eben ein Backpackers klar gemacht („Wilderness Accommodation“), so dass wir nicht noch in der Nacht groß rumsuchen mussten. Das Backpacker war eigentlich ganz nett. Am Empfang saß der Manager<br />
(?) und hat uns eingecheckt. Etwas urig war er schon und hat dauernd vor sich hingeplappert, Tipps gegeben und sich dauernd wiederholt. Später am Abend entwickelte sich das Urig aber etwas in Richtung &#8220;Ja,ja&#8230;was willst Du von mir?&#8221;.</p>
<p>Nach unserem Dinner haben wir natürlich unsere Sachen abgewaschen aber irgendwer anders noch nicht und so standen dort noch einige Teller und Töpfe. Auf jeden Fall kam der &#8220;Herbergsvater&#8221; angeschlichen um alles noch mal zu checken nehm’ ich an (die Küche schloss um 22.00 Uhr und es war 21.45 Uhr) und fing langsam an rumzunölen, dass wer nicht abgewaschen hat und dass man doch die Küche sauber verlassen soll.</p>
<p>Ich hab das mal mit beiläufigem Nicken bestätigt und gesagt dass wir unsere Hinterlassenschaften gerade beseitigen wie er sieht. Dann fing er aber an, und ich glaube er meinte uns damit, dass es ja keine gute Einstellung wäre nur immer nur an sich zu denken und er sei nicht die Mutter von den Backpackern und räume ihnen nicht hinterher und wenn Morgen noch dreckiges Geschirr hier sei, dann drehe er einfach den Gashahn zu und denn gibts eben kein Frühstück. So einfach ist das.</p>
<p>Irgendwann war es mir dann zu dumm, wenn er das dringende Bedürfnis hat Leute zu erziehen, sich dauernd über die schlechten Manieren von Backpackern aufregt und keine Lust hat ab und an aufzuräumen, sollte er kein Backpacker führen und sich einen anderen Job suchen. Auf jeden Fall war ich nach ein paar Minuten Prädigen soweit das ich ihm fast ein:<br />
<strong><fluchen></strong><br />
&#8220;Bin ich etwa die Mutter von Deinen verschissenen Backpackern und soll denen hinterherwaschen? Was erzählst Du mir das, erzähl das denen die nicht abgewaschen haben und außerdem isses mir scheißegal ob Du morgen das Gas abdrehst, weil ich brauch eh nur den Toaster! Davon mal abgesehen hab ich $25 bezahlt für Übernachtung und Benutzung der Einrichtung also lass gefälligst das Gas an. Von einer Erziehungprädigt sowie blödsinniger Gruppenbestrafung von Leuten die sich nicht kennen und Morgen sowieso weiterreisen, steht auch nichts im Lonely Planet.&#8221;<br />
<strong></fluchen></strong><br />
&#8230;an den Kopf geworfen hätte. Aber was macht man nicht für den Hausfrieden? (Weiternicken und ignorieren <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>Eine eingeschränkte Empfehlung also für dieses Hostel/Motel. Die Einrichtung war gut und sauber aber der Herbergsvater kann anstrengend werden auch wenn er sonst einen netten und hilfsbereiten Eindruck gemacht hat.</p>
<h3>Arawhata</h3>
<p>Am nächsten Tag wollten wir 30km an der Küste lang und dann am Arawhata River Richtung Inland nach Arawhata zu fahren. Irgendwo auf der Gravel Road (Schotterstraße) Richtung Arawhata wurde unser Ausflug jedoch beendet, da dort ein kleiner Bach über den Weg ging, der mit Geröll den Weg blockierte. Ohne einen Jeep wäre es nicht ohne Auspuffverlust weitergegangen, was ich jedoch vermeiden wollte. Trotzdem befanden wir uns natürlich schon die ganze Weile in einer &#8220;wieder einmal&#8221; herrlichen Landschaft und haben uns dort satt gesehen.</p>
<p>Anschließend ging es zurück nach Haast, um von dort die &#8220;6&#8243; über den Haast Pass entlang am Mt. Aspring Nationalpark nach Wanaka zu nehmen. Auch hier Landschaft satt&#8230;und als dann am Lake Wanaka und den Nachbarsee Lake Hawea entlang gefahren sind&#8230;ich sag nur: &#8220;Jeder Blick ein Poster&#8221;.</p>
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		<title>Franz Josef Glacier / Fox Glacier</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Franz Josef Gletscher und der Fox Gletscher sind - wenn ich recht informiert bin - neben einigen anderen Gletschern in Neuseeland und Argentinien, die einzigen weltweit, die sich bis runter auf  Meereshöhe erstrecken. Diese Besonderheit wird einem klar wenn man sich wundert, weshalb dort ein Gletscher durch den Urwald &#8220;fließt&#8221;. [/i]
Normalerweise sind Gletscher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="intro">Der Franz Josef Gletscher und der Fox Gletscher sind - wenn ich recht informiert bin - neben einigen anderen Gletschern in Neuseeland und Argentinien, die einzigen weltweit, die sich bis runter auf  Meereshöhe erstrecken. Diese Besonderheit wird einem klar wenn man sich wundert, weshalb dort ein Gletscher durch den Urwald &#8220;fließt&#8221;. [/i]</p>
<p>Normalerweise sind Gletscher ja nur im Hochgebirge zu finden, wo nichts außer Felsen und Schnee existieren und die Luft weitaus dünner und vor allem auch kälter ist. Leute die in den europäischen Alpen in kurzen Hosen angetroffen werden, wirken vermutlich etwas befremdlich…</p>
<p>Franz Josef Village erinnerte mich irgendwie an ein Alpines Touristendorf. Ich glaube außer Hotels, Motels, Hostels, Kneipen, Souvenirshops, Gletschertour Veranstalter und 6 Helikopter-/Flugzeugunternehmen für Scenic Flights gibt es dort nix.</p>
<p>Es war merklich kälter als and der West Coast, alpin eben. Den ersten Tag haben wir praktisch am Gletschermund (Terminal Face) vom Franz Josef Glacier verbracht. Nach einem kurzen Marsch (ca. 40 Minuten) haben wir in dem Geröllfeld vor dem Gletscher und direkt am Gletschermund einige Zeit verbracht. Fotografieren, Steinformationen und Eis bewundern usw.</p>
<p>In den ca. 2h vor dem Gletscher sind auch diverse Gletscherwandergruppen an uns vorbeigezogen, die den Gletscher bestiegen haben. Ich glaube ich habe mindestens 6 gezählt a 15-20 Personen - und das in der Nebensaison. Im Sommer, wenn die meisten Touristen hier sind, muss dort die Hölle los sein und der Spruch auf einem der Werbeposter für Gletschertouren trifft den Nagel auf den Kopf:&#8221;Rush hour on the Glacier&#8221;. Ich schätze im Sommer bekommt man kaum ein Foto vom Gletscher ohne blau oder rot gekleidete Menschen darauf (Tourausrüstung), das wird touristisch doch schon ziemlich ausgeschlachtet und die lassen sich das gut versilbern.</p>
<p>Wer alpine Erfahrung mit Gletschern hat, kann natürlich auch ohne die kommerziellen Anbieter dort hinaufkraxeln. Eishacke, Talons (Eisschuhe bzw. eine Art Spikes die an die Schuhe angebracht werden) und Regenfeste Kleidung sind jedoch Pflicht. Wer Lust hat kann auch in kurzen Hosen rauf, bei gutem Wetter selbstverständlich - auf Gletschern in den europäischen Alpen wie gesagt vermutlich undenkbar <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Welche Gletscherwanderung solls sein?</h3>
<p>Trotz aller Kommerzialisierung und dem Touch von &#8220;Touristen Rip-off&#8221; - wenn man nicht gerade in den Alpen lebt, wann hat Otto-Normalverbraucher schonmal die Möglichkeit so einfach eine Gletscherwanderung zu unternehmen? Beeindruckend ist so ein Gletscher allemal.</p>
<p>Entschließt man sich dazu eine Tour mit einem Anbieter zu unternehmen, hat man allerdings auch noch die Qual der Wahl zwischen halbtages-, dreivierteltages- oder Tagestouren, Franz Josef oder Fox Glacier Wanderungen, komplett hochlaufen oder per Heli Hike in die interessanteste Zone und dann auch noch die verschiedenen Touranbieter&#8230;</p>
<p>Wir haben uns ein wenig umgehört und es scheint der allgemeinen Meinung zu entsprechen, dass der Franz Josef Glacier für eine Wanderung interessanter sein soll. Eine kleine Gegenüberstellung folgt gleich noch, basiert jedoch großen Teils auf Hörensagen. Ich hätte am liebsten einen Heli Hike gemacht, bei dem man hoch auf den Gletscher geflogen wird und 2h hoch oben durch Eishöhlen und Eisformationen marschiert. Dort oben ist das Eis am saubersten und auch die Ganztagestour kommt nicht so weit hinauf. Zudem spart man sich einen großen Teil des (uninteressanten) Aufstiegs über Geröllfelder bevor man endlich aufs Eis kann. Wie auch immer, auf Grund des hohen Preises habe ich das erstmal verschoben&#8230;</p>
<p>Tanja, Franziska und Alex haben die ganztags Gletschertour auf dem Franz Josef gemacht und waren sehr angetan, obwohl manche Passagen wohl nicht einfach waren - was vermutlich auch daran lag, dass sie sich alle in der &#8220;Challenge Group&#8221; befanden <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Die Tourguides teilen die Gruppe vor dem Aufstieg in kleinere Gruppen auf - nach Kondition, Abenteuerlust, National Geographic Tourist (Fotojäger ;-))&#8230;</p>
<p>Na ja, in der Challenge Group waren die Abenteuerlustigen und so gingen sie einen anspruchsvolleren Weg, trafen jedoch immer wieder mit den anderen Gruppen zusammen. Einen genaueren Erlebnisbericht dazu wird es sicher bald auf http://kiwi-rising.nz-blog.com geben.</p>
<p>Während die Drei sich auf dem Gletscher vergnügt haben, bin ich zur Terminal Face vom Fox Glacier gewandert und einmal um den Lake Matheson der auch gerne Mirror Lake genannt wird. Bei Windstille spiegelt sich die herrlicher Berglandschaft mit Mount Cook (der auf Maori auch &#8220;Aoraki&#8221; heisst, was Cloud-Piercer bedeutet) auf dem Wasser wider. Zum Glück war es fast windstill <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Fox Glacier vs. Franz Josef Glacier</h3>
<p>Für diejenigen, die Ihre Tour noch vor sich haben&#8230;</p>
<p><strong>Franz Josef Glacier:</strong><br />
Pro: Soll schöner und abwechslungsreicher sein bei Gletscherwanderung. Einfacher Marsch zum Terminal  Face (ca.30 Min)<br />
Contra: Nicht billig</p>
<p></strong>Fox Glacier:</strong><br />
Pro: Touren sind etwas günstiger sowohl Wanderung als auch Heli Hikes. Bei Rundflug o.ä. fotogener als</p>
<p>Franz Josef Gletscher von oben. Leichter zu besteigen, da flacher. Terminal Face einfach in 30 min. zu erreichen.<br />
Contra: Liegt im Winter einen Großteil des Tages im Schatten, (scheinbar) weniger abwechslungsreich bei Wanderung. Nicht billig.</p>
<p>Ich habe nicht mehr alle Preise im Kopf aber für Franz Josef war es ungefähr so:<br />
Gletscherwanderung NZ$85  (halbtags)<br />
Gletscherwanderung NZ$130 (ganztags)<br />
Heli Hike NZ$340 (2h auf Eis + 30 Min An-/Abflug)<br />
Weiter Optionen waren auch noch Eisklettern und 3/4 Tagestour</p>
<p>Wie gesagt Fox Glacier war in allem etwas günstiger, Heli Hike z.B. NZ$299.<br />
Aber wer kurz googelt findet schnell die aktuellen Preise. 1 Guide ist übrigens für ca. 15 Leute zuständig.</p>
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		<title>2 Wochen S&#252;dinsel</title>
		<link>http://www.nz-blog.com/neuseeland-reiseberichte-german/2-wochen-sdinsel/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[Um dem Alltag ab und zu zu entkommen, muss man ja mal Urlaub machen und da meine Schwester Tanja und 2 weitere Freunde gerade zu Besuch sind, draengte sich eine 2 woechige Auszeit quasi auf.[/i]
Der Plan war 2 wochen um Neuseelands Südinsel zu touren, erst die West Coast runter bis in die Fijordlands, um dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="intro">Um dem Alltag ab und zu zu entkommen, muss man ja mal Urlaub machen und da meine Schwester Tanja und 2 weitere Freunde gerade zu Besuch sind, draengte sich eine 2 woechige Auszeit quasi auf.[/i]</p>
<p>Der Plan war 2 wochen um Neuseelands Südinsel zu touren, erst die West Coast runter bis in die Fijordlands, um dann an der Ostküste und Inland wieder raufzufahren. Am 14.7. gings los aus Nelson und die Route war:<strong><br />
Punakaiki - Franz Josef &#038; Fox Glacier - Haast - Wanaka - Queenstown - Te Anau - Milford Sound - Invercargill - Catlins - Dunedin - Moeraki - Twizel - Tekapo - Christchurch - Kaikoura</strong></p>
<p>Das Wetter war in den 2 Wochen unglaublich gut, die sonst so durchwachsene West Coast gab sich von Ihrer besten Seite und selbst in Orten wie Franz Josef, wo es bis zu 270 Regentage pro Jahr gibt, war praktisch kein Woelkchen zu sehen. Auch das für Regen beruechtigte Fijordland was rund 200 Regentage/Jahr hat was strahlend gut. In der ganzen Zeit hatten wir 2 Nachmittage leichten Regen und 2 wechselhafte Tage ohne Regen und ansonsten Sonne pur <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Auftakt Punakaiki</h3>
<p>Über Punakaiki haben wir/ich (mit Doreen und Ed) ja schonmal berichtet, darum halte ich mich da mal kurz. Zunächst haben wir im Hostel eines Freundes (Punakaiki Beach Hostel) 2 Nächte verbracht.<br />
Wir haben uns natürlich die Pancake Rocks angeschaut und am nächsten Tag sind wir den Fox River Cave Track gegangen. Am Ende der Strecke befindet sich eine 200m tiefe und begehbare Tropfsteinhöhle die man mit Taschenlampen erforschen kann. Wie immer war der Track im oberen Teil sehr glitschig, da dort viele moosbewachsene Steine liegen, die zudem auch noch feucht waren. Ein Teil der Strecke führt auch durch steinige Flussbetten und die im Schatten liegenden Steine waren allesamt mit Frost und Eiskristallen überzogen&#8230;es ist eben noch winterlich trotz Sonne.</p>
<h3>Von Punakaiki nach Franz Josef</h3>
<p>Am Tag der Weiterreise nach Franz Josef haben wir noch einen kleinen Morgenspaziergang auf dem Pororari River Track gemacht, der immer wieder schön ist (in Punakaiki).</p>
<p>Auf dem Weg nach Franz Josef haben wir ab Greymouth einen kleinen Umweg ueber Lake Brunner und einen Teil des Artur&#8217;s Pass gemacht um die Landschaft zu geniessen. Am idyllischen Lake Brunner haben wir erstmal ein Picknick eingelegt und die gutriechende Luft genossen und es war dort eine Ruhe&#8230;sehr schön <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Zum Sonnenuntergang waren wir dann noch an einem weiteren See in der Naehe von Franz Josef, wo wir ca. 1h später im Dunkeln eintrafen.</p>
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		<title>Ostern in Neuseeland</title>
		<link>http://www.nz-blog.com/neuseeland-reiseberichte-german/ostern-in-neuseeland/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

		<category><![CDATA[Nelson]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie in den meisten Teilen der Welt wird auch in Neuseeland Ostern zelebriert. Der &#8220;Good Friday&#8221; und &#8220;Easter Monday&#8221; sind hier Feiertage. Zu meiner Verwunderung durften sogar die Supermärkte und Geschäfte an diesem Tag nicht öffnen - und die haben sonst fast jeden Tag geoeffnet (die grösseren).[/i]
Wie jedes Jahr gab es in dieser Zeit traditionell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="intro">Wie in den meisten Teilen der Welt wird auch in Neuseeland Ostern zelebriert. Der &#8220;Good Friday&#8221; und &#8220;Easter Monday&#8221; sind hier Feiertage. Zu meiner Verwunderung durften sogar die Supermärkte und Geschäfte an diesem Tag nicht öffnen - und die haben sonst fast jeden Tag geoeffnet (die grösseren).[/i]</span></p>
<p>Wie jedes Jahr gab es in dieser Zeit traditionell wieder überall &#8220;Hot Cross Buns&#8221; zu kaufen - die hat Doreen Euch letztes Jahr schon vorgestellt hat.</p>
<p>Mein Osterfest verlief relativ ruhig und es war schoen 4 freie Tage gehabt zu haben. Das Wetter war super und so begab ich mich am Karfreitag mit Ben &amp; Ella nach Blenheim zur Marlborough Flugshow mit klassischen Flugzeugen. Zu sehen gab es Flugzeuge aus einer vergangenen Ära wie z.B. Dreifachdecker (Fokker DR I.) wie sie Manfred von Richthofen - besser bekannt als der &#8220;Rote Baron&#8221; - im ersten Weltkrieg geflogen hat oder Doppeldecker wie die Sopwith Camel (auch 1.WK). Dann gab es viele Flugzeuge aus den 30ern bis in die 60er - alle OHNE Turbine sondern mit Propellern.</p>
<h3>Marlborough Classic Fighters Airshow</h3>
<p>Die Flugshow ist wohl die groesste seiner Art auf der südlichen Hemisphere, so dass sogar Reporter aus den USA und Deutschland angereist waren. Da diverse Fluggeraete auch Deutschen Ursprungs waren haben die Kommentatoren auch immer wieder interessante Wortkreationen bzw. Aussprachen von deutschen Worten hervorgebracht. Bei einer Gelegenheit haben sie 5 Minuten darüber philosophiert (über Lautsprecher), wie man das Wort &#8220;Pfalz&#8221; denn nun ausspricht - ohne Erfolg <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Das konnte ich natürlich nicht ignorieren und bin irgendwann zur Bühne gestapft und habe für Aufklärung gesorgt <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Karfreitag war eigentlich der Trainingstag, wo alle Flieger Ihre Show nochmal einstudiert haben. Es wurden alle Formationsflüge ausprobiert, Kunststücke vorgeführt und auch sogenannte &#8220;Dogfights&#8221; (Luft Nahkampf). Respekt kann ich nur sagen, da waren einige coole Einlagen dabei!</p>
<p>Samstag und Sonntag war dann die Hauptshow. Dennoch haben sie Freitag fast das ganze Programm gezeigt. Das Gute am Freitag war, dass wesentlich weniger Leute dort waren und ausserdem hat es nur die Hälfte gekostet.</p>
<p>Die Flugshow macht schon Lust aufs Fliegen mit solchen Maschinen&#8230;und jeder kann wohl relativ leicht auch in so einen Verein eintreten und mitfliegen - vorausgesetzt man besitzt eine Fluglizenz <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Allerdings ist Neuseeland scheinbar vergleichsweise billig wenn man den Pilotenschein machen will - was mit ca. NZ$12.000 immer noch etwas ausserhalb meines Kreditrahmens liegt&#8230;</p>
<p>Fuer Fluginteressierte - einige der anderen Maschinen, die es zu sehen gab:<br />
Messerschmidt Me-108, Douglas DC-3, P40E-1 Kittyhawk, P51D Mustang, FG-1D Corsair, Yak 3, Thunder Mustang, Nanchang CJ6, DH-89 Dominie, Beech Staggerwing, DH-82 Tiger Moth, usw.</p>
<p>http://www.classicfighters.co.nz/</p>
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		<title>Segeln in Neuseeland</title>
		<link>http://www.nz-blog.com/neuseeland-reiseberichte-german/segeln-in-neuseeland/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ed, Sigi und ich sind zur Zeit wöchentlich &#8220;Hart am Wind&#8221;. Eine DER Aktivitäten für die Neuseeland bekannt ist, ist Segeln und genau das lernen wir zur Zeit.[/i]
Wie es der Zufall so will, besitzt ist ein Bekannter von uns eine der 2 lokalen Segelschulen in Nelson - Pic Picot. Insgesamt absolvieren wir 15 Segelstunden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="intro">Der Ed, Sigi und ich sind zur Zeit wöchentlich &#8220;Hart am Wind&#8221;. Eine DER Aktivitäten für die Neuseeland bekannt ist, ist Segeln und genau das lernen wir zur Zeit.[/i]</p>
<p>Wie es der Zufall so will, besitzt ist ein Bekannter von uns eine der 2 lokalen Segelschulen in Nelson - Pic Picot. Insgesamt absolvieren wir 15 Segelstunden, in denen uns Pic die Grundlagen zum Segeln vermittelt.</p>
<p>Auf der &#8220;Seasence&#8221;, einer 9m langen &#8220;Trailer Sailer&#8221; Yacht (eine Yacht die man auch auf einem &#8220;normalen&#8221; Bootsanhänger transportieren kann), wird trainiert für den nächsten America&#8217;s Cup <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Die 9. Stunde haben wir soeben absolviert und ein paar Andockmaneuver geübt. Das braucht noch ein bisschen Praxiserfahrung bis man das perfekt beherrscht aber im Grossen und Ganzen haben wir uns nicht schlecht geschlagen denke ich.</p>
<p>So einiges haben wir bereits erlernt von der Theorie bis zur Praxis wie Tagging (Wind kreuzen), Gybing usw. Es gibt auf jeden Fall eine Menge neue Vokabeln zu erlernen, weil ein Seil natürlich nicht einfach nur &#8220;Seil&#8221; heissen darf, sondern &#8220;Sheet&#8221; - wohinter man natürlich zuerst ein Segel vermutet. Dann kommt da noch die englische Sprachbarriere ein bisschen ins Spiel. Wir lernen natürlich die englischen Segelbegriffe, die natürlich grossenteils nicht den Deutschen entsprechen (nicht dass ich die auch nur annähernd alle kennen würde <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )&#8230;Jibyard, Halyard, Head, clew, Leech, Luff und was weiss ich. Als Hausaufgabe gibts erstmal Knoten lernen.</p>
<p>Mal sehen, ob wir uns schon auf eigene Faust aufs Meer trauen, wenn wir unseren Kurs beendet haben.</p>
<p>Eins steht aber schonmal fest: Segeln macht Spaß!</p>
<p>Schiff Ahoi!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>W.E.I.N.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[Welch Eine Irische Nacht. Ha, ihr dachtet sicher, ich schreibe wieder über Wein… Da liegt ihr auch richtig, aber dazu komme ich später. Vorerst möchte ich kurz über den St Patricks Day erzählen. Der irische Nationalfeiertag am 17. März wird auch hier in Neuseeland ganz gut gefeiert. Man trifft sich bereits morgens in der Kneipe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welch Eine Irische Nacht. Ha, ihr dachtet sicher, ich schreibe wieder über Wein… Da liegt ihr auch richtig, aber dazu komme ich später. Vorerst möchte ich kurz über den St Patricks Day erzählen. Der irische Nationalfeiertag am 17. März wird auch hier in Neuseeland ganz gut gefeiert. Man trifft sich bereits morgens in der Kneipe und zum Frühstück gehört wohl auch ein Guiness. Mir war das noch zu früh. Als ich mich am Abend mit einer Freundin in der selben Kneipe traf, „steppte dort der Bär“. Mit guter irischer Lifemusik, viel Bier und Leuten aus der ganzen Welt wurde bis in den Morgen getanzt und gesungen. Edi saß daheim auf der Couch und verpasste all das – vielleicht lag das ja am Guiness am Morgen…</p>
<p>Ansonsten verlief der Monat März ziemlich ruhig. Eine Bänderdehnung, die ich mir beim Paintball-Spielen mit Zeitungskollegen Ende Februar zugezogen habe, wirft gerade meine sportlichen Aktivitäten aus der Bahn. Dabei haben wir uns gerade beim Squash Club angemeldet. Carsten und Edi entdecken gerade das Segeln für sich und machen einen Segelkurs. Und ich lerne inzwischen diverse Physiotherapeuten Nelsons kennen.</p>
<p>Jetzt aber doch zu einem meiner Lieblingsthemen – unseren Wein: da sich inzwischen an die 100 Flaschen Wein bei uns angesammelt haben, luden wir Freunde zu einer Weinverkostungsparty ein. Es gab neun Sorten: Rosales (Pfirsich-Apfel-Wein), JB (Pfirsichwein), Inge (Ananas-Ingwerwein), Simply Red (Tamarillo Wein), Sour Old Man (Zitronenwein), Pinky For The Brain (Himbeerwein), Bottled Bargain (Grapefruit Wein), Alma Ata (Apfelwein), De Plumschürer (Pflaumen Wein). Unsere jüngsten Projekte sind ein Pflaumen-Portwein und ein Rhabarber Wein. Und demnächst werden wir einen Fejoa Wein ansetzen – Fejoas (auch Guaven) sind grüne pflaumengroße eiförmige Früchte, deren Pflanzen ursprünglich aus Südamerika stammen. Na, neugierig geworden? Kommt gern vorbei – ein paar Flaschen Wein haben wir immer da!</p>
<p>Am Mittwoch waren wir mal wieder zu einem Treffen des Winemaker Clubs eingeladen. Diesmal hat sich der Veranstalter was tolles einfallen lassen – einen Weinquiz. Es wurden zunächst drei Teams gebildet und dann wurde Wein eingeschenkt, zu dem jeweils drei Fragen gestellt wurden, zu denen es jeweils drei mögliche Antworten gab, welche in der Gruppe beantwortet werden mussten. Die Spannweite der Fragen war sehr weit: von „Ist dies ein Weiß-, Rose- oder Rotwein?“ bis hin zu „Ist es ein Cabernet Savignon, Shiraz oder Merlot?“ oder „Ist dies ein argentinischer, australischer oder neuseeländischer Wein?“ oder „Ist dieser Wein 4 bis 6, 6 bis 10 oder über 10 Jahre alt?“ Insgesamt gab es neun verschiedene Weine, selbst gemachte und kommerzielle. Ich habe gemerkt, dass ich noch ziemlich planlos auf diesem Gebiet bin. Edi kannte sich da etwas besser aus. Es war auf jeden Fall ein sehr interessanter und unterhaltsamer Abend!</p>
<p>Und jetzt ist wieder Ostern. Die Osterstimmung hat sich auch im Nelson Mail Büro verbreitet. Vom Social Club gab es für jedes Mitglied einen großen pinken Schokoladenosterhasen. Außerdem konnte man Lose kaufen für einen ganzen Korb voller osterlicher Süßigkeiten. Mein Los mit der Nummer 58 hat gewonnen! Schokoladenknappheit sollte somit über Ostern nicht aufkommen. In diesem Sinne wünschen wir euch allen schöne Ostertage!</p>
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		<title>An Nordstr&#38;auml;nden mit S&#252;damerikanerinnen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Jahr im August lernte ich Ana aus Chile hier im Fitness-Studio kennen. Wir verbrachten einige Zeit zusammen, bis sie Ende Oktober Nelson verließ. Am Sonntag ist sie zurück nach Chile geflogen und ihr letztes Wochenende in Neuseeland wollten wir gemeinsam verbringen. Ich flog also nach Auckland, fuhr mit einem Mietwagen ins Zentrum, holte Ana [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Jahr im August lernte ich Ana aus Chile hier im Fitness-Studio kennen. Wir verbrachten einige Zeit zusammen, bis sie Ende Oktober Nelson verließ. Am Sonntag ist sie zurück nach Chile geflogen und ihr letztes Wochenende in Neuseeland wollten wir gemeinsam verbringen. Ich flog also nach Auckland, fuhr mit einem Mietwagen ins Zentrum, holte Ana und ihre brasilianische Freundin Karla ab und wir machten uns auf den Weg nach Norden auf Strandtour.</p>
<p>Am ersten Tag ging es an die Ostküste, baden am Pakiri Beach, spazieren am Strand von Mangawhai Heads – beides wunderschöne Sandstrände und überraschender Weise menschenleer. Übernachtet haben wir in Waipu, einem 2000-Seelen-Dorf welches von schottischen Einwanderern erbaut wurde. Auf der Suche nach etwas zu essen, gerieten wir die Eröffnung einer Ausstellung einer lokalen Künstlerin, auf welcher Häppchen und Getränke gereicht wurden. Anschließend aßen wir dann im Pizza Barn, einem Restaurant, in dem sich wohl das ganze Dorf versammelt hatte und welches ich wohl wegen seiner sehr interessanten Dekoration der Damentoilette in Erinnerung behalten werde. Dort hingen nämlich an der rosa gestrichenen Wand Kleider an der Wand.</p>
<p>Am nächsten Morgen fuhr ich (während Ana und Karla noch schliefen) zum Uretiti Strand und nahm ein Morgenbad. Nach gemeinsamen Frühstück ging es dann Richtung Westküste. Am Shelly Beach sahen wir eine ganze Schar von Oyster Catchern (Austernfischer). Das sind schwarze Vögel mit rotem langen Schnabel, die hier oft am Strand umherlaufen. Bisher habe ich sie immer als Paar gesehen. Aber hier am Shelly Beach waren Hunderte.</p>
<p>Nachmittags fuhren wir nach Muriwai Beach, dort wohnen zwei Freunde von Ana und Karla, bei denen wir auch übernachten wollten. Dieser Strand, übrigens der zweitlängste Neuseelands, war sehr gut besucht, von Badegästen und Surfern. Abends ging es zum Volleyballspielen, eine Gruppe von ca 15 Leuten trifft sich wohl jeden Abend auf ein paar Bierchen und ne Runde Volleyball.</p>
<p>Außerdem gibt es in Muriway Beach eine Gannet Kolonie, die wir uns am nächsten Morgen ansahen. Hab gerad mal nachgeschaut: auf deutsch heißen die Vögel Basstölpel und die Erklärung bei Wikipedia lautet: Der Basstölpel ist ein gänsegroßer Seevogel aus der Familie der Tölpel  in der Ordnung der Ruderfüßer. Nun ja, ich hab sie bisher nur vereinzelt gesehen und für eine Art Möwen gehalten. Hier gab es nun eine ganze Kolonie, die auch noch gerade Nachwuchs bekommen hatte. Es war ein einziges Gekreische und Geflatter, dem es einfach Spaß machte zuzugucken.</p>
<p>Mittags brachte ich Anna und Karla wieder nach Auckland. Ihre Gepäckstücke waren zu groß und zu viele als dass sie in den kleinen Daihatsu Sirion gepasst hätten, also mussten sie mit dem Bus zum Flughafen fahren. Aber somit hatte ich noch ein paar Stunden Zeit und fuhr nach Orini Downs zu Aranza und Wally, und lernte die kleine Bianca kennen, und außerdem Aranzas Mutter, die gerade zu Besuch war. Abends um halb 9 saß ich wieder im Flugzeug nach Nelson und abends auf der Terrasse erzählte ich Edi bei einem Glas Sekt all das hier (und noch mehr).</p>
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		<title>Rauhe, sch&#246;ne West Coast</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Feb 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war mal wieder an der Zeit Nelson für ein paar Tage zu verlassen und so habe ich mich Freitag Nacht auf den Weg gemacht, um die 4h Autofahrt zur West Coast aufzunehmen.[/i]
Es war das geiche Wochenende als Doreen &#038; Ed dort  waren, allerdings hab ich mein Camp 1,5h weiter südlich aufgeschlagen.
Die West Coast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="intro">Es war mal wieder an der Zeit Nelson für ein paar Tage zu verlassen und so habe ich mich Freitag Nacht auf den Weg gemacht, um die 4h Autofahrt zur West Coast aufzunehmen.[/i]</p>
<p>Es war das geiche Wochenende als Doreen &#038; Ed dort  waren, allerdings hab ich mein Camp 1,5h weiter südlich aufgeschlagen.</p>
<p>Die West Coast ist nich nur für ihre schroffe und schöne Küstenformationen bekannt, sondern auch berüchtigt für ihr durchwachenes Wetter. An diesem Wochenende konnte es jedoch nicht besser sein - strahlender Sonnenschein von Samstag bis Montag.</p>
<p>Übernachtet habe ich der &#8220;Bach&#8221; von Leon, einem Kiwi-Freund. &#8220;Bach&#8221; (gesprochen Bätsch) nennen die Neuseeländer ihre (meist einfachen) Ferienhäuser. Seine Bach lag zwischen Punakaiki (wo die Pancake Rocks sind) und Greymouth. Dort standen nur 5 Häuser insgesamt alle verteilt mit eigenem großen Grundstück und direkt am Busch. Die Ruhe wurde nur von den Zikaden &#8220;gestört&#8221; die gerade überall zu hören sind. Es wird gesagt, dass der Sommer noch 6 Wochen lang andauert nachdem die Zikaden ihr &#8220;Konzert&#8221; beginnen. Nach der Rechnung haben wir dann noch ca. 4 Wochen Sommer&#8230;mal sehen.</p>
<h3>Arthur&#8217;s Pass</h3>
<p>Am Samstag habe ich mich auf gemacht, um den Arthur&#8217;s Pass zu erkunden. Das ist eine Paßstrasse die an der West Coast zwischen Greymouth und Hokitika beginnt und sich durch die Berglandschaft bis nach Christchurch (Ostküste) schlängelt.<br />
Fast die selbe Strecke legt der &#8220;Tanz Scenic&#8221; zurück. Das ist eine der wenigen Zugstrecken Neuseelands die auch gleichzeitig zu eine der schönsten der Welt zählt.</p>
<p>Wie nicht anders erwartet war die Landschaft sehr schön. Ich habe ungefähr die halbe Strecke zurückgelegt bis Lake Pearson, bevor ich kehrt gemacht habe. Zwischendurch habe ich oft angehalten, um die Landschaft zu genießen und natürlich um Fotos zu machen.</p>
<p>In den Bergen waren leider Wolken vorherrschend aber das scheint am Arthur&#8217;s Pass normal zu sein. Dort fällt doppelt soviel Regen wie in Punakaiki und ca. 7 Mal mehr Regen als in Nelson.<br />
Leider habe ich keine Kea&#8217;s angetroffen - das sind große neuseeländische Bergpapageien die unter Naturschutz stehen. Sie halten sich eigentlich ganz gerne in Parkplatznähe auf oder wo Menschen auftauchen, weil sie dort meist Futter finden. Dass sie unter Naturschutz stehen, scheinen sie auch<br />
zu wissen, denn nach Erzählungen sind sie ganz schön frech. So zerlegen sie mit Vorliebe Weichteile an Autos (Scheibenwischer, Türgummies&#8230;) und auch Rucksäcke sind vor Ihnen nicht sicher.</p>
<p>Im Winter sieht die Landschaft bestimmt auch sehr interessant aus, da die Straße ja durch eine alpine Landschaft verläuft und ringsherum Berge sind. Es gibt auch einige Skipisten auf dem Weg.</p>
<h3>Strand, Meer und ich</h3>
<p>An der West Coast (das Bundesland heisst so) ist die Bevölkerungsdichte recht gering, wie auf der Südinsel ja allgemein auch. So findet man leicht einen Strand, wo Links und Rechts von einem kilometerweit nichts ausser Strand und Meer zu sehen ist, keine Menschen, Gebäude oder sonstwelche<br />
Anzeichen von Zivilisation. Schön <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> Ich bin dort eine Weile herumgelaufen und hab mich an den Strand gesetzt und die Seele baumeln lassen.</p>
<h3>Shantytown &#038; Greymouth</h3>
<p>Am zweiten Tag habe ich einen Abstecher nach Shantytown gemacht. Das ist ein rekostruiertes Goldgräberdorf wie es sie früher hier oft gegeben hat. Das ganze ist wie ein Museumsdorf. Man kann dort in mit einem kleinen Zug fahren der von einer Dampflok angetrieben wird und die alten Gebäude und Einrichtungen anschauen. Einige von den Geschäften von damals gibt es heute noch z.B. &#8220;Hannah&#8217;s&#8221;, ein Schuladen.</p>
<p>Meine Hauptmotivation Shantytown zu besuchen war allerdings, dass man dort Gold waschen konnte und das hab ich dann auch getan. Da hat man dann etwas Dreck in seiner Metallpfanne und muss sie richtig hin und herbewegen, Wasser durchlaufen<br />
lassen bis das Nutzlose ausgewaschen ist. Am Ende bleibt mit ein bisschen Glück etwas Goldiges zurück. Da Gold die höchste Dichte hat somit schwerer als Sand und Steine ist, bleibt es am Ende in der Pfanne zurück. Sollte das der Fall sein, auf GAR KEINEN FALL mit den Fingern anfassen wurde mir gesagt. Das Fett auf der Haut überträgt sich dann nämlich auf das Gold und es wird &#8220;geschmeidiger&#8221; im Wasser und schwimmt davon&#8230;oder so ähnlich. Bei Walnussgroßen Nuggets mag man eine Ausnahme machen können <img src='http://www.nz-blog.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Na ja, auf jeden Fall war ich ein Glücklicher. Mit natürlicher Skepsis fragte ich dann, ob ich ein Glückpilz war etwas gefunden zu haben oder ob jemand sagen wir mal, aus Versehen Gold in meinem Haufen Dreck &#8220;verloren&#8221;<br />
hat. Nach kurzer Bedenkzeit sagte der Goldwaschmeister denn: &#8220;Hmm, I like option 2&#8243;.</p>
<p>Spaß gemacht hats trotzdem und als er mir sagte, dass in den guten Zeiten des Goldrush die Leute soviel am Tag gefunden haben wie ich in 15 Minuten, zerplatzten jegliche romantischen Goldgräbervorstellungen. Mein Eintrittsgeld von $16 konnte ich mit meinem Fund auch bei Weitem nicht gegenfinanzieren&#8230;;-)</p>
<h3>Abstecher nach Punakaiki</h3>
<p>Da ich schonmal in der Gegend war, habe ich auch wieder einen Abstecher nach Punakaiki gemacht. Ich war an den Pancake Rocks und den Blowholes, doch auch dieses Mal wollten die Blowholes nicht so recht Ausblasen. Immerhin ein Mal kurz hat eines seinen Dienst getan. Anschließend habe ich noch einen Bekannten in seinem Beach Hostel besucht. Zur Hauptsaison muss er immer vor Ort sein während er den Rest des Jahres in Nelson verbringt.</p>
<p>Am Nachmittag bin ich dann nochmal den Fox River Track gegangen, einem schönen Bushwalk entlang des gleichnamigen Flusses.</p>
<h3>Westport</h3>
<p>Der letzte Tag bestand hauptsächlich aus der Rückfahrt. Auf dem Weg lag jedoch noch Stopp bei Cape Foulwind/Westport wo sich eine Seal Colony befindet. Auch hier wieder eine schöne Küste und Strand. Die Seehundkolonie war nicht direkt zu erreichen sondern nur von einer Plattform zu besichtigen. Dort aalten sich dann auch eine Menge Seehunde auf den Felsen in der Sonne während sich in einem von Doreen erwähnten Pool einige junge Seehunde austobten.</p>
<p>In dem 4km weitergelegenem Westport habe ich dann auch nochmal kurz angehalten, um Verpflegung einzukaufen. Mein erster Gedanke als ich die Hauptstraße 2-3 Mal entlang fuhr war, hier möchte ich nicht einmal begraben sein. Ich habe zwar nur die Hauptstraße und 2 Nebenstraßen gesehen aber hier scheint es sonst auch nix Interessantes zu geben.</p>
<p>Es wurde Zeit für den Rückweg der großen Teils am schönen Buller River entlang führt und nach 3,5h war ich wieder in der neuen Wahlheimat Nelson.</p>
<p>Soviel zu meinem verlängerten Wochenende an der West Coast. Es wird nicht das letzte dort gewesen sein, denn die West Coast ist lang und es gibt noch viel zu entdecken&#8230;</p>
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		<title>Westport</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Feb 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[So heißt die kleine Stadt am State Highway Six, dort wo der Buller River an der Westküste in den Pazifik mündet. [/i]Etwa 6000 Einwohner hat der Ort, dessen Wirtschaft auf Fischfang, Kohleabbau und Landwirtschaft basiert. Kurz bevor man die Provinzstadt erreicht, geben Straßenschilder folgenden Hinweis: Willst du England – fahr nach Christchurch, willst du Neuseeland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="intro">So heißt die kleine Stadt am State Highway Six, dort wo der Buller River an der Westküste in den Pazifik mündet. [/i]Etwa 6000 Einwohner hat der Ort, dessen Wirtschaft auf Fischfang, Kohleabbau und Landwirtschaft basiert. Kurz bevor man die Provinzstadt erreicht, geben Straßenschilder folgenden Hinweis: Willst du England – fahr nach Christchurch, willst du Neuseeland – dann fahr nach Westport. Und die Uhren scheinen ruhig und langsam zu ticken in Westport, wo kleine Holzhäuschen mit niedlichen Vorgärten stehen und ein paar Geschäfte und Restaurants die Hauptstraße säumen. Jedes Jahr Anfang Februar reisen jedoch Hunderte von Menschen hierher, hauptsächlich aus Nelson und Christchurch, aber auch aus anderen Teilen des Landes. Alle haben das gemeinsame Ziel den Buller Marathon oder Halbmarathon zu laufen. Und das habe auch ich mir in diesem Jahr vorgenommen, zum 25. Jahrestag dieser Veranstaltung.</p>
<p><strong>Das Training</strong><br />
Seit wir in Nelson wohnen, gehe ich ziemlich regelmäßig joggen und habe auch an mehreren kurzen Läufen in der Region teilgenommen. In den letzten Monaten war dann verstärktes Lauftraining für den Buller Halbmarathon auf dem Programm. Im Vergleich zum Training für den Halbmarathon in Leipzig vor zwei Jahren, wobei ich jeden zweiten Tag 10 bis 12 km auf dem Laufband gelaufen bin, war ich hier seltener unterwegs. Dafür schien das Training intensiver – ein bis zwei Mal die Woche war ein kurzer Lauf von ca. 40 Minuten angesagt und am Wochenende ein langer, am Anfang eine Stunde, am Ende bis zu zwei Stunden. Das ganze fand diesmal nicht nur auf dem Laufband statt, sondern vornehmlich auf den Straßen und Wegen Nelsons inklusive einiger Berge. Damit sollte ich wohl ganz gut vorbereitet sein.</p>
<p><strong>Die Unterkunft</strong><br />
Am Freitag luden Edi und ich noch Lane (einen Zeitungskollegen aus Wellington) ein und fuhren Richtung Westport. Als wir den Ort erreichten war dieser grau und wolkenverhangen und es regnete in Strömen. Wir lieferten unseren Mitfahrer an der gewünschten Adresse ab und liefen erstmal die Hauptstraße entlang. Eigentlich wollten wir was essen, aber in einigen Restaurants gab es erst ab 5 Uhr was und wir waren zu früh, in anderen hatte die Küche bereits geschlossen, da der nächste Tag stressig werden würde. Immerhin würden über 3000 Menschen nach Westport kommen, die alle irgendwo essen wollen und darauf muss sich erst vorbereitet werden. Neuseeländische Gelassenheit… Da es inzwischen aufgehört hatte zu regnen, fuhren wir erstmal zum Hostel, bei dem wir unsere Unterkunft gebucht hatten. Die Zimmer waren seit langem alle ausgebucht, viele Läufer buchen bei Abreise gleich fürs nächste Jahr. Einen Platz für unser Zelt gab es aber doch noch auf der kleinen Wiese vor der 1910 gebauten Villa, die als Jugendherberge diente. Glücklicherweise sollte der Begrüßungsregen auch der einzige Niederschlag bleiben für unseren Aufenthalt, so dass das Zelten kein Problem war.</p>
<p><strong>Das Starterunterlagen</strong><br />
Zwei Wochen vorher erhielt ich einen Brief mit meiner Starternummer (1432), einer Zeitung mit Infos und einer kompletten Starterliste, einem gelben Zettelchen, gegen welches ich ein T-Shirt einlösen konnte sowie einer leeren Einkaufstüte von Fresh Choice, einer Supermarktkette. Auf dieser Tüte stand meine Starternummer, aber die Bedeutung war mir unklar. Eine Kollegin und mein Chef waren schon des öfteren beim Buller Halbmarathon dabei und hatten die Erklärung: Wenn man zum Start kommt und eine Trinkflasche dabei hat oder einen Pullover, dann kann man diese in die Tüte legen und später gegen Vorlage seiner Starternummer in einem Zelt wieder abholen. Mir kams erst komisch vor, aber es hat wirklich funktioniert. Was ich in meinen Unterlagen vermisst habe, waren Sicherheitsnadeln zum Befestigen der Starternummer. Und genau diese habe ich auch vergessen einzupacken. Deshalb gingen wir in Westport noch in zwei Supermärkte, da alle anderen Geschäfte schon geschlossen waren. Sicherheitsnadeln gab es keine, dafür ca. 3cm lange Nappy Pins (Sicherheitsnadeln, mit denen man Windeln befestigt?). Aber die sollten es dann auch tun.</p>
<p><strong>Davor</strong><br />
Die Strecke für den Halbmarathon beginnt 21.1 km vor Westport und führt entlang am Buller River zurück nach Westport. Wie gelangen nun die vielen Leute dorthin? Mit dem Bus. Ab 7 Uhr morgens fuhren die Busse vor dem Zieleinlauf ab. Der Platz glich einem Busbahnhof, ein Bus nach dem anderen wurde „beladen“ und fuhr ab, leere Busse kamen zurück, usw. Immerhin mussten 1384 Halbmarathon-Läufer, über 500 Geher und dann noch einige hundert Marathon-Läufer zum Start gebracht werden. Die Fahrt dorthin kam mir ewig lang vor. Ich hatte noch eine Wasserflasche und einen Müsliriegel dabei, die ich morgens in die oben genannte Einkaufstüte von Fresh Choice gepackt hatte. Als ich die Wasserflasche herausholen wollte, glitzerten mich plötzlich vier kleine Sicherheitsnadeln an. Ich konnte es kaum glauben, mit meinen vier riesigen Nappy Pins am T-Shirt. Aber jetzt war das wohl auch egal. In der Starter-Region angekommen traf ich trotz des Gewimmel einige Kollegen von der Nelson Mail. Langsam begaben sich alle zur Startlinie, es war ein ganz schönes Gedränge auf der kleinen Straße. Als einer der Organisatoren eine kurze Ansprache hielt, verstummte plötzlich das Stimmengewirr, es folgte der Countdown im Chor: 10, 9, 8 …. 1 und der Startschuss fiel.</p>
<p><strong>Dabei</strong><br />
Das Starterfeld setzte sich in Bewegung, anfangs sehr langsam, dann verfielen alle in den Laufschritt und man hörte nur noch das Aufsetzen von Füßen, ein unglaublicher Klang. Unglaublich war auch das Wetter: der Himmel war wolkenlos und es wehte ein leichter Wind. Die Sonne kam langsam hinter den Bergen hervor und beschien die vielen Läufer auf der schmalen Straße, die sich zwischen den grünen Bergen am Fluss entlang schlängelte. Die Atmosphäre war einfach so toll, dass man einfach mitgezogen wurde. Für die zeitliche Orientierung gab es auf der Strecke drei Zeitansagen, sowas kannte ich bisher auch nicht. Begeistert war ich außerdem von der Getränkeversorgung. Etwa alle 3 bis 4 km gab es einen Versorgungsstand mit Wasser- und Saftflaschen, welche von den Schülern des Ortes betreut wurden. Von anderen Läufen kannte ich die Getränkeverpflegung nur in Form von Bechern, und ich fand immer, dass sich das schlecht trinkt und auch schlecht mitnehmen lässt, da alles überschwappt. Eine Flasche hingegen lässt sich gut mitnehmen! Außerdem gab es an jedem Stand auch in kaltem Wasser getränkte Schwämme, was eine sehr angenehme Erfrischung war, da die Sonne zunehmend im Nacken brannte. Die Strecke war leicht hügelig, aber im Verhältnis zu den Bergen in Nelson recht einfach zu bewältigen. Die letzten Kilometer wurden dann recht unterhaltsam: bei km 16 stand eine Dudelsack-Kapelle am Straßenrand, zwei km weiter stand ein DJ, der für Beschallung sorgte und die letzten zwei km führten durch Westports Straßen, wo uns viele Einheimische anfeuerten oder auch mit Wasserschläuchen abspritzten. Geschafft, glücklich und stolz erreichte ich das Ziel als 690. von 1384 Läufern bei einer Zeit von 2:01:20.</p>
<p><strong>Danach</strong><br />
Nach einer Dusche und wieder in trockenen sauberen Sachen gab es ein Bier, eine große Pizza, noch ein Bier und eine Stunde Mittagsschlaf, das tat alles sehr gut. Am Abend fand noch eine Preisverleihung statt bei der die schnellsten Läufer geehrt wurden, und es wurde eine Verlosung unter allen Teilnehmern durchgeführt. Anschließend wollten wir noch was essen gehen, allerdings war das gar nicht so einfach. Alle oder besser die wenigen Restaurants im Ort waren überfüllt. Letztendlich bekamen wir doch noch eine reichliche Mahlzeit und machten uns danach auf den Heimweg.</p>
<p><strong>Cape Foulwind</strong><br />
Am nächsten Morgen fuhren wir nochmal richtig an der Küste. Wenn wir schon zur Westküste fahren, wollten wir diese auch wenigstens mal sehen. Ca. 11 km südlich von Westport fanden wir einen Lighthouse Walkway, der sich dann auf einer Steilküste zu einer zweistündigen Wanderung mit Blick auf verschiedne Felsformationen im Mehr zu einer Robben-Kolonie entwickelte. Auf den Felsen im Meer, die von Wellen umspült wurden, saßen dutzende von alten Robben und in einer Art natürlichen Schwimmbecken tummelten sich die Kleinen. Das war ein netter Ausflug bei frischer Seeluft, der vor allem gegen meinen Muskelkater half. Zurück in Westport gab´s dann ein ausgiebiges Frühstück in „Currtino´s Yellow House Cafe“, wirklich empfehlenswert! Dann sammelten wir Lane und seine Freundin Kate ein und fuhren zurück nach Nelson. Nocheinmal entlang am schönen Buller River!</p>
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		<title>BBB – Blues, Brews and BBQs</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Feb 2007 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Doreen</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuseeland Reiseberichte (German)]]></category>

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		<description><![CDATA[So nannte sich das gestrige Festival, welches – um dem Buchstaben B treu zu bleiben – in Blenheim stattfand. [/i]
Gemeinsam mit Bill und seiner Tochter Susi fuhren wir also nach Blenheim, fanden ganz günstig gegenüber des Eingangs einen Parkplatz und stellten uns an eine der langen Menschenschlangen an. Nach etwa 20 Minuten Wartezeit stellten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="intro">So nannte sich das gestrige Festival, welches – um dem Buchstaben B treu zu bleiben – in Blenheim stattfand. [/i]</p>
<p>Gemeinsam mit Bill und seiner Tochter Susi fuhren wir also nach Blenheim, fanden ganz günstig gegenüber des Eingangs einen Parkplatz und stellten uns an eine der langen Menschenschlangen an. Nach etwa 20 Minuten Wartezeit stellten wir fest, dass wir A) Tickets benötigten und B) diese nicht am Eingang verkauft wurden. Wir mussten ans andere Ende der Stadt zur Touristeninformation fahren, wo wir noch ein paar Restkarten ergatterten. Als wir zurück zum Festivalgelände kamen, hatten sich zum einen die Warteschlangen aufgelöst und überraschender Weise war auch unser Parkplatz noch frei, so dass wir sehr schnell mitten im Geschehen waren, wo die nächste Überraschung auf uns wartete. Auf einem „B“ Fest wird natürlich nicht der neuseeländische Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert, nein – man musste sein Geld in „Bucks“ umtauschen, eine Art buntes Papiergeld. Der Kurs war praktischer Weise 1:1, so dass man den Überblick behalten konnte. Dummerweise wurden nur 1 Buck-Scheine ausgeteilt, dass man mit einem dicken Papierstapel in der Tasche umherlief. Aber gut, die Veranstalter haben sich das schon ganz clever ausgedacht…<br />
<strong><br />
Blues:</strong> Es gab zwei Bühnen. Auf  der kleineren spielten Rockbands und auf der größeren Bluesbands, somit gab´s den ganzen Tag Musik und es wurde viel getanzt. <strong>Brews:</strong> Über 15 lokale Brauereien waren anwesend und verkauften die verschiedensten Sorten von Bier. Ich bin immer wieder erstaund wie viele Mini-Brauereien es hier gibt, z.B. Pink Elephant, The Good Bastard oder Dark Side of the Moon – um hier nur einige zu nennen. Bei der Three Boy Brauerei gab es gleich ein Stempel-Tattoo auf den Arm. In der Renaissance Brewery wurde sogar eine Bierverkostung angeboten, für 5 Dollar gab es 3 Becher Bier und sogar der Hopfen dazu konnte probiert werden. Bill und Edi haben also fleißig verkostet, während Susi und ich uns mit Eis, Limo, Zuckerwatte und Kuchen vergnügten. <strong>Und BBQs:</strong> Eigentlich hatten wir jede Menge Grills mit Riesen-Steaks und Bratwurst erwartet, doch da lagen wir leider etwas falsch. Es gab jede Menge Imbiss-Stände und auch sehr fleischhaltiges Essen, aber so einen richtigen Grill konnten wir nicht ausfindig machen. Satt geworden sind wir trotzdem :o)</p>
<p>Aber gut, insgesamt war es ein großes Volks- und Bierfest, welches zum Teil an ein Musikfestival erinnerte und welches von vielen Leuten auch als Faschingsveranstaltung genutzt wurde. Besonders Gruppenverkleidungen waren beliebt – so gab es eine Gruppe von Pumuckels, die Schlümpfe, die Drunken Housewives (betrunkene Hausfrauen) usw. Das war ganz lustig anzusehen. Um 18 Uhr war dann Ausschankschluss, was ich bei einem um 19 Uhr endenen Festival komisch finde, und während die Massen auf dem Weg in die Innenstadt waren, machten wir uns auf den Rückweg nach Nelson.</p>
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