Waldblick
Dampfmaschine
Baumstammdurchmesser
Bernstein-Statue (Kauri Gum)
Es grünt so grün
03.11.2005 von Doreen

Der Herr des Waldes

Nach einem kräftigen Frühstück in Russel ging es auf an die nördliche Westküste zum Waipoua Forest.
Dies ist ein dichtbewachsener Wald, der fast Regenwaldcharakter hat, aber vor allem wegen der Kauri Bäume bekannt ist. Der Kauri Baum ist der größte Baum Neuseelands. Mit der Besiedlung der Insel begann jedoch auch die Abholzung dieser Bäume. Das Holz sowie auch das Harz, was aus den Bäumen gewonnen wurde, waren sehr begehrt. Heute stehen Kauri Bäume unter Naturschutz. Das größte Exemplar ist der "Tane Manhuta" (Herr des Waldes) mit einer Stammhöhe von 51 Metern und einem Stammdurchmesser von etwa 4.5 Metern.

Wir haben zwei Zwischenstopps im Waipoua Wald eingelegt. Zum einen haben wir natürlich den "Herrn des Waldes" besucht, was sehr beeindruckend war. Und dann haben wir an einem Aussichtsturm Halt gemacht, von dem man einen Blick über das Waldgebiet hatte. So weit man blicken konnte, waren nur Wald zu sehen. (Leider) Hat es während unseres Aufenthalts geregnet - aber so viel grün will ja auch bewässert sein.


Kauri Museum

Wir haben das trübe Wetter dann genutzt, um dem Kauri Museum in Matakohe einen Besuch abzustatten. Dort erfährt man einiges über die Geschichte des Holzabbaus sowie der Holzverarbeitung. Man kann Sägen in verschiedensten Größen und Arten bewundern sowie schicke Möbelstücke aus Kauriholz. Weiterhin gibt es einen Auststellungsraum für Schmuckstücke, welche aus dem Harz der Bäume hergestellt wurden. Auch sehr schick - wie Bernstein eben.

Im Anschluss bei einer Tasse Tee bzw. Kaffee bzw. Heißer Schokolade und einem leckeren Stückchen Kuchen beschlossen wir noch ein paar Kilometer Richtung Auckland zu fahren, um dann in Orewa zu übernachten.

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