Skyline Skytower
Elevator
City view
Crossing
Auckland - City Of Sails
30.10.2005 von Carsten

Unser erstes Ziel war Auckland. Für die rund 1,2 Millionen Einwohner stehen ca. 100.000 Liegeplätze für Boote zur Verfügung. Die Stadt wird auch "City of Sails" genannt, denn Segeln und Bootfahren ist des Neuseeländers Hobby.

Von Hamilton sind es ca. 2h Fahrt auf dem Highway 1 bis Auckland. Nachdem wir die eigentliche Abfahrt ins Stadtzentrum verpasst hatten, mussten wir einen kleinen Umweg über die Harbour-Bridge machen und umkehren. Kurz vor der Brücke hat man jedoch einen sehr guten Blick auf die Skyline, so dass sich der Umweg gelohnt hat.


Skytower

Da der Himmel fast wolkenfrei war und die Sonne gebrannt hat, entschieden wir uns als erstes dem Skytower einen Besuch abszustatten - denn das Wetter schlägt gerade in Auckland gerne mal um. Der Skytower ist vermutlich das bekannteste Gebäude in Auckland. Bis zur Spitze sind es 328m, was den Skytower zum 12höchsten Gebäude der Welt macht. Oben gibt es 2 verglaste Aussichtsplattformen, den "Main Observation Level" auf 186m und das "Skydeck" auf 220m. Wer noch höher hinaus möchte, kann sich ein Klettergeschirr umspannen und den "Vertigo Climb" auf 270m an der frischen Luft machen - der höchste erreichbare Punkt für Besucher.

Damit man auf dem Tower nicht verhungert gibt es auch 3 Lokalitäten um Essen zu fassen. Herauszuheben wäre das "Orbit" - eines der besten (und teuersten) Restaurants der Stadt und vermutlich das mit dem besten Ausblick. Die Tische befinden sich auch einer Art Laufband und umkreisen den Tower.

Das Wetter bescherte uns wie erwartet einen super Ausblick auf die Stadt und die Häfen. Auf dem "Main Observation Level" gibt es wie auch im Fahrstuhl Glasböden, was durchaus ein mulmiges Gefühl hervorruft, da einen "nur" 32mm Glas vom Abgrund trennen.


Mittagspause

Durch die vielen ansässigen Asiaten in Neuseeland hauptsächlich Japaner und Koreaner) ist auch die asiatische Küche recht verbreitet. Insbesondere Sushi Restaurants und Bars findet man überall und sie sind im Vergleich zu Deutschland um einiges günstiger. Da Ed's Eltern und Onkel noch keine Sushi-Erfahrung hatten, haben wir in einem Restaurant an der Victoria Street einen kleinen Mittagssnack zu uns genommen. Waldemar (Onkel) hat ein bisschen mit dem Seetang gekämpft und eher "das dazwischen" gegessen. Aber ansonsten hat es allen gemundet und auch das Wasabi kam an ;-)


Hafen

Nach der Stärkung sind wir über die Queens Street zur Quay Street am Hafen geschlendert. Dabei haben wir auch einige Fußgängerampeln überquert. Eigentlich nichts Besonderes aber an vielen Kreuzungen mit Fußgängerampeln bricht beim Grün für Fußgänger auf der Kreuzung scheinbar das Chaos aus. Die Fußgänger überqueren nicht wie man es bei uns kennt die Straße geradeaus, sondern rennen in alle Richtungen über die Kreuzung. Möglich ist das, weil alle Autos gleichzeitig Rot haben.

Am Hafen sind wir erstmal zum Princess Wharf gegangen. Eigentlich steht auf dem ganzen Wharf nur ein großer moderner Gebäudekomplex. Unten gibt es ein paar teure Restaurants und viele leerstehende Räume. In den Etagen darüber scheinen Büros und Appartements zu sein und am Ende des Wharfs steht ein Hilton Hotel. Insgesamt erschien das Princess Wharf recht verlassen. Während des America's Cup, als die bis zu 100 Mio.U$ teuren Yachten vor Ort waren, war hier sicher mehr los.

Gegenüber vom Princess Wharf befindet sich das maritime Museum das wir uns angeschaut haben. Dort findet man neben traditionellen Maori Booten alles bis zur modernen Seefahrt und eine ganze Abteilung zum Thema Segeln und America's Cup.

Nach dem Museum war bereits Teatime und wir begaben uns an den Viaduct Harbour, der Amüsiermeile am Hafen, wo wir unseren Tag in Auckland ausklingen ließen. Anschließend machten wir uns auf den Weg zu "Sheepworld" - unserem Nachtlager ca.1h nördlich von Auckland.

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