Sing Mönche
Ed & Doreen bei den Mönchen
Goodbye Singapore
Letzter Tag in Singapore
26.06.2005 von Doreen

Ja, es war Freitag der 24. Juni und somit Carstens Geburtstag. Wir hatten am Vorabend auch ein wenig "reingefeiert". Und sind am nächsten Morgen etwas verpeilt aufgewacht.

Nach dem Aufstehen mussten wir dann ja erstmal alles wieder zusammenpacken und unser Gepäck an der Rezeption abgeben. Dann ging es auf zum Sim Ling Square.


Sim Ling
Technikbegeisterten mag das ja was sagen. Mir jedenfalls nicht. Aber wenn man mit zwei Technikfreaks unterwegs ist, dann gehört wohl der Besuch eines Technikmarktes in Asien dazu. In dem riesigen Gebäude gab es also 6 Etagen und pro Etage wohl an die 100 Geschäfte, in denen man diverses Technikzeugs kaufen konnte. Die Jungs haben sich da halt umgeschaut und auch zugeschlagen. Edi hat eine Notebook Maus mit eingebautem Kabelaufroller in der Maus und zwar in der Maus - yo. Dann haben sich die beiden jeweils ein externes Gehäuse für Festplatten zugelegt (d.h. für Carsten war das sein Geburtstagsgeschenk). Ich hab währenddessen in einer Zeitung gestöbert, die irgendwo rumlag, Fotos gemacht und Leute beobachtet. Und irgendwann wurde es auch so unerträglich kalt in diesem Gebäude, dass ich eigentlich nur noch raus wollte.

Wir haben dann auch im Erdgeschoss dieses Centres was gegessen und frische Obstsäfte getrunken (Kiwijuice, Melonenjuice und Mangomilch). Danach ging es noch mal in den Kühlschrankeinkaufscentre. Es fand nämlich eine Auktion statt. Irgendwie ist ein Geschäft pleite gegangen und jetzt wurden die Reste verscherbelt. Wir wollten mal schauen, ob ich vielleicht günstig eine Digitalkamera bekomme oder sonst irgendwas abfällt. Aber Digitalkameras waren lang noch nicht dran und sonst stand auch gerad noch nichts interessantes auf der Liste. Daher mussten wir aus Zeitgründen diesen Ort leider verlassen.


Tempel-Zelt
Ca. 200m entfernt vom Sim Ling Square zog ein buntes großes Zelt unsere Aufmerksamkeit auf sich. Und als gute Touristen mussten wir natürlich gucken gehen. Um das Zelt herum wehten viele bunte Fahnen. Im Zelt selbst hingen Gebetstexte auf bunten Fähnchen an der Decke. An der einen Seite war eine Art Altar aufgebaut, der mit vielen bunten Blumen geschmückt war und an dem Menschen Kerzen anzündeten. Auf der anderen Seite saßen auf einem Altar ca 15 ältere Männer im Schneidersitz und übertönten sich beim Sprechen ihrer Gebete. Der Zwischenraum war mit vielen roten Plastikstühlen gefüllt, auf denen Menschen saßen und zum Teil beteten oder auch (wie wir) einfach nur dort saßen und die Zeremonie betrachteten. Irgendwie schon komisch - so ein Buddhisten-Gebetszelt zwischen Hochhäusern direkt an einer Hauptverkehrsstraße.

Wir nahmen uns jetzt jedenfalls ein Taxi zurück zum Hotel, um unser Gepäck abzuholen. Die Taxifahrt dauerte maximal 3 Minuten, denn wir waren nur zwei Straßenzüge vom Hotel entfernt. Aber wie soll man das ohne Stadtplan in so einer großen Stadt schon ahnen.
Am Flughafen haben wir bei McDonald noch versucht unsere letzten Singapore Dollars zu verbraten. Und dann ging es auf nach Bali.

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